Ford Transit: Mk7- und Mk8-Generationen, Motoren und Ausstattungen
Der Ford Transit ist einer der bekanntesten Transporter in Europa und wird seit 1965 produziert. Wir werfen einen Blick darauf, wie sich die Mk7- und Mk8-Generationen unterscheiden, welche Motoren und Karosserievarianten am häufigsten vorkommen und was beim Kauf eines gebrauchten Transit zu beachten ist.
Transit im Überblick
In diesem Artikel geht es um den großen Transit. Kleinere Modelle wie der Transit Custom, Transit Connect und Transit Courier sind separate Modelle. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt trifft man am häufigsten auf den Mk7 (2006–2013) und Mk8 (ab 2014).
Der Transit ist mit Front-, Heck- oder Allradantrieb erhältlich. Die Hauptkarosserievarianten sind der Kastenwagen, der Kastenwagen mit Doppelkabine, der Personenwagen (Kombi, Bus) und das Fahrgestell mit Kabine. Es gibt verschiedene Längen und Dachhöhen — in der Mk8-Generation oft als L2–L4 und H2–H3 bezeichnet.
Die Zahl im Namen (z.B. 350) gibt das Gesamtgewicht an: 350 bedeutet 3,5 Tonnen. Die schwersten Versionen mit Doppelbereifung an der Hinterachse überschreiten 3,5 Tonnen.
Welche Generation wählen
Mk7 (2006–2013) — günstig und einfach im Einsatz, aber viele haben hohe Laufleistungen und Rostschäden. Frontantrieb eignet sich für leichtere Lasten, Heckantrieb für schwerere Arbeiten und Anhänger.
Mk8 (ab 2014) ist größer, ruhiger, mit modernerem Cockpit und mehr Sicherheitsfeatures. Die 2019 überarbeiteten Modelle erhielten eine neue Front, ein verbessertes Cockpit, mehr Fahrerassistenzsysteme und teilweise einen leichten Hybrid. Seit 2022 gibt es auch den elektrischen E-Transit.
Für die meisten Käufer ist der Mk8 die beste Wahl, besonders mit dem 2.0 EcoBlue-Motor.
Motoren und Getriebe
In der Mk7-Generation hatten Frontantriebsmodelle häufig einen 2.2 TDCi, Heckantriebsmodelle einen 2.4 TDCi Dieselmotor; seltener war der Fünfzylinder 3.2 TDCi. Nach dem Facelift 2011 wurde der 2.2 TDCi zum Standard.
Die Mk8 nutzte zunächst den 2.2 TDCi (ca. 100–155 PS), ab 2016 dann den 2.0 EcoBlue Diesel (meistens ca. 105–185 PS). In den Euro-6-Versionen ist ein AdBlue-System verbaut.
Am häufigsten findet man ein Sechsgang-Schaltgetriebe; in neueren Modellen wird auch ein Automatikgetriebe angeboten.
Worauf beim Kauf eines gebrauchten Transit achten
Überprüfen Sie den Fahrzustand anhand der Service- und Inspektionsunterlagen. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe sollten Sie Kupplung und Zweimassenschwungrad prüfen – Vibrationen beim Anfahren oder Ruckeln im Leerlauf deuten oft auf Verschleiß hin.
Der Keilriemen des 2.0 EcoBlue-Motors läuft im Ölbad, daher ist es wichtig, dass das Öl rechtzeitig und mit der richtigen Spezifikation gewechselt wird – fragen Sie nach der Wartungsgeschichte und ob der Keilriemen gewechselt wurde. Bei Dieselfahrzeugen sollten Sie die DPF-, EGR- und AdBlue-Systeme überprüfen.
Bei Mk7-Modellen sollten Sie die Karosserie gründlich inspizieren: die Unterseiten der Türen, Radkästen, Schweller und die Unterseite der Hecktüren. Bei allen Modellen: Überprüfen Sie den Laderaum, den Boden und die Mechanik der Schiebetüren.
Karosserieversionen und Ausstattungen
Die Karosserieversionen, Längen, Höhen und die Ausstattung variieren je nach Markt und Jahr; wir listen die in Europa am häufigsten angetroffenen Versionen auf.
Furgonas
Mk7, Mk8Die häufigste Version ist der Kastenwagen mit verschiedenen Längen und Höhen.
- Verschiedene Längen und Dachhöhen
- Schiebetüren an den Seiten und Heck
- Oft — 3,5 t Gesamtgewicht
Furgonas su dviguba kabina
Mk7, Mk8Kastenwagen mit zweiter Sitzreihe für die Arbeit mit einem Team.
- Meistens 6–7 Plätze
- Laderaum hinter der zweiten Sitzreihe
- Oft — Trennwand hinter den Sitzen
Keleivinis (Kombi, Bus)
Mk7, Mk8Pkw oder Kleinbus für den Transport von Passagieren.
- Ab 9 Plätzen, in längeren Versionen — mehr
- Fenster und Heizung im gesamten Innenraum
- Für größere Versionen ist die Kategorie D1 erforderlich
Važiuoklė su kabina
Mk7, Mk8Basis für Pritschenwagen, Selbstfahrer und andere Aufbauten.
- Einzel- oder Doppelkabinenversionen
- Oft — Hinterradantrieb
- Oft — Zwillingshinterräder in schwereren Versionen
Trend
Mk7, Mk8Beliebte Ausstattung mit mehr Komfortausstattung.
- Oft — Klimaanlage
- Oftmals — Parkassistenten
- Oftmals — besseres Infotainmentsystem
Vergleich der Mk8-Karosserievarianten
| Furgonas | Dviguba kabina | Keleivinis | Važiuoklė su kabina | |
|---|---|---|---|---|
| Für wen geeignet | Für den Transport von Gütern | Für die Arbeit mit einem Team | Für den Transport von Personen | Für Anhänger und schwere Lasten |
| Sitzplatzanzahl (häufig) | 2–3 | 6–7 | 9 und mehr | 2–3, Doppelkabine — bis zu 7 |
| Antriebsräder (häufig) | Vorderrad- oder Heckantrieb | Vorderrad- oder Heckantrieb | Vorderrad- oder Heckantrieb | Häufig die Hinterräder |
| Motor | 2.0 EcoBlue | 2.0 EcoBlue | 2.0 EcoBlue | 2.0 EcoBlue |
| Preis auf dem Gebrauchtwagenmarkt (relativ) | € | €€ | €€€ | €€ |
Für die meisten Käufer ist der Mk8-Kastenwagen mit dem 2.0 EcoBlue die beste Wahl. Der Hinterradantrieb ist empfehlenswert, wenn Sie häufig schwere Lasten transportieren oder einen Anhänger ziehen.
Vorteile
- Breite Auswahl an Versionen – Vorderrad-, Hinterrad- oder Allradantrieb
- Große Auswahl an Ersatzteilen
- Bequeme, gut durchdachte Mk8-Kabine
- Oft günstiger als einige Konkurrenten
Nachteile
- Ältere Mk7-Modelle neigen zum Rost
- Der 2.0 EcoBlue-Verteilungsriemen im Motorraum erfordert sorgfältige Wartung
- Hohe Kilometerstände bei vielen zum Verkauf stehenden Fahrzeugen
Häufige Fragen
Worin unterscheiden sich Transit und Transit Custom?
Der Transit Custom ist ein kleinerer, mittelgroßer Transporter, der mit dem VW Transporter konkurriert. Der große Transit hat einen größeren Laderaum, kann mit Hinterradantrieb und schwereren Versionen ausgestattet werden.
Soll man Vorderrad- oder Hinterradantrieb wählen?
Vorderradantrieb hat niedrigere Ladebodenhöhe und ist in der Regel leichter, daher eignet er sich für die meisten Arbeiten. Hinterradantrieb ist besser für schwere Lasten und Anhänger geeignet.
Welchen Transit-Motor sollte man wählen?
In der Mk8-Generation — 2.0 EcoBlue: Er ist sparsamer und sauberer als der ältere 2.2 TDCi. Wichtig ist eine regelmäßige und fachgerechte Ölwartung.
Kann man den Transit mit der Führerscheinklasse B fahren?
Ja, wenn das Gesamtgewicht 3,5 t nicht überschreitet — das zeigt auch die Zahl im Namen (z.B. 350). Für schwerere Versionen ist die Klasse C1 oder C erforderlich.
Aktualisiert 2026-10-09 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























