Mitsubishi Outlander: III und IV Generation, PHEV, Motoren und Ausstattungen
Mitsubishi Outlander — ein mittelgroßer SUV, in Litauen besonders bekannt für den Plug-in-Hybrid Outlander PHEV. Wir werfen einen Blick auf die dritte und vierte Generation, Motoren, Batterien, Ausstattungen und was beim Kauf eines gebrauchten Outlander wichtig ist.
Outlander im Überblick
Der Outlander wird seit Beginn der 2000er-Jahre produziert. Die zweite Generation (2006–2012) ist heute selten, auf dem Gebrauchtwagenmarkt dominieren Fahrzeuge der dritten Generation (2012–2021). Die vierte Generation kam 2021 auf den Markt, wird aber in Europa erst seit 2024 verkauft und ausschließlich als Plug-in-Hybrid.
Der Outlander überzeugt durch Raumangebot, zuverlässigen Allradantrieb und einfache Technik. Modelle der dritten Generation gibt es als Benziner und Diesel mit bis zu sieben Sitzen, der PHEV hat jedoch nur fünf. Der Outlander PHEV war lange Zeit einer der meistverkauften Plug-in-Hybride in Europa.
III und IV Generation — was sind die Unterschiede
Die dritte Generation (2012–2021) wurde mehrfach überarbeitet: 2015 erhielt sie eine neue Front mit chromverzierten 'X'-förmigen Details und ein ruhigeres Interieur, ab dem Modelljahr 2019 gab es für die PHEV-Version einen 2.4-Motor, eine größere Batterie und einen leistungsstärkeren elektrischen Heckmotor. Das ist die beliebteste Generation auf dem Gebrauchtwagenmarkt — die Auswahl ist groß.
Die vierte Generation (in Europa ab 2024) basiert auf derselben Plattform wie der Nissan X-Trail. Sie ist deutlich moderner: größer, mit einer etwa 20 kWh Batterie, längere Reichweite rein elektrisch, Möglichkeit für sieben Sitze und ein luxuriöseres Interieur. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt es davon bisher nur wenige, und die Preise sind deutlich höher.
Motoren, PHEV und Laden
Die Benzinmotoren der dritten Generation des Outlander haben meistens einen 2.0 (ca. 150 PS) oder einen 2.4 Motor mit CVT-Getriebe, während die Dieselmotoren einen 2.2 DI-D (ca. 150 PS) mit manuellem oder automatischem Getriebe haben. Einige Benzinmodelle haben nur Vorderradantrieb.
Der Outlander PHEV hat einen Benzinmotor, zwei Elektromotoren (vorne und hinten) und Allradantrieb. Bis 2018 wurde ein 2.0 Motor und eine etwa 12 kWh Batterie verwendet, ab dem Modelljahr 2019 ein 2.4 Motor und eine 13,8 kWh Batterie. Laut Herstellerangaben kann man rein elektrisch etwa 40–50 km fahren, bei der vierten Generation PHEV etwa 80 km, im Winter und auf der Autobahn ist die Reichweite jedoch deutlich geringer.
Die PHEV der dritten Generation lädt mit Wechselstrom relativ langsam (meist über eine Type 1 Verbindung), sodass das vollständige Aufladen zu Hause mehrere Stunden dauert; die meisten Fahrzeuge haben auch eine CHAdeMO-Schnellladebuchse. Bei kaltem Wetter springt der Benzinmotor häufiger an, um die Heizung zu betreiben, sodass die rein elektrische Reichweite im Winter kürzer ist.
Was beim Kauf eines gebrauchten Outlander zu prüfen ist
Die Batterie eines Plug-in-Hybrids altert im Laufe der Zeit, daher sollten Sie beim Kauf des Autos darauf achten, wie viele Kilometer es rein elektrisch zurücklegt, und dies mit den Angaben eines neuen Autos vergleichen. Der Zustand der Batterie kann durch eine Diagnose in der Werkstatt genauer bestimmt werden. Testen Sie auch das Laden – sowohl mit Wechselstrom als auch mit CHAdeMO, falls das Auto dies unterstützt.
Bei PHEVs werden die Bremsen aufgrund des Rekuperationsbremsens weniger genutzt, daher verschleißen die Scheiben, insbesondere die hinteren, oft – überprüfen Sie diese. Bei Dieselfahrzeugen mit 2.2 DI-D-Motor, die viel in der Stadt gefahren sind, sollten Sie den Partikelfilter (DPF) überprüfen.
Überprüfen Sie den Unterboden und die Radkästen auf Korrosion, testen Sie das Vierradantriebssystem und das CVT-Getriebe – es sollte gleichmäßig und ohne Ruckeln funktionieren. Den Zustand des Fahrwerks sollten Sie anhand der Service- und Inspektionsprotokolle überprüfen.
Ausstattungsvarianten
Die Bezeichnungen der Ausstattungsvarianten unterscheiden sich je nach Land und Jahr (z.B. werden in Großbritannien und Deutschland andere Bezeichnungen verwendet); wir geben die in Europa häufig anzutreffenden Ausstattungsvarianten der dritten Generation an.
Inform
Dritte GenerationBasisausstattung, meist mit Benzinmotor.
- Einfachere Felgen
- Einfacheres Infotainmentsystem
- Oft – Frontantrieb
Invite
Dritte GenerationGutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Leichte Leichtmetallfelgen
- Oft – automatische Klimaregulierung
- Oft – Rückfahrkamera
Intense
Dritte GenerationBeliebte Ausstattungsvariante, besonders mit PHEV.
- Häufig — 18-Zoll-Felgen
- Häufig — Navigation und Smartphone-Integration
- Häufig — beheizbare Sitze
Instyle
Dritte GenerationTopausstattung mit Lederausstattung.
- Ledersitze, häufig — elektrisch verstellbar
- Häufig — elektrisches Schiebedach
- Häufig — Kameras rund um das Auto
Vergleich der dritten Generationen
| Invite | Intense | Instyle | |
|---|---|---|---|
| Für wen geeignet | Für den täglichen Gebrauch | Für Familie und Reisen | Für Komfort |
| Felgen (häufig) | 16–18 Zoll | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Innenraum | Soundanlage | Soundanlage, oft mit beheizten Sitzen | Leder, elektrisch verstellbare Sitze |
| Preis im Gebrauchtwagenmarkt (relativ) | € | €€ | €€€ |
Für die meisten Käufer ist die beste Wahl ein 2019er oder neuerer Outlander PHEV mit Intense-Ausstattung. Der Instyle ist eine gute Wahl für Komfort, während der benziner oder dieselbetriebene Outlander für diejenigen geeignet ist, die das Auto nicht regelmäßig aufladen können.
Vorteile
- Geräumiger Innenraum und großer Kofferraum
- Zuverlässiger Allradantrieb
- PHEV ist sparsam, wenn regelmäßig aufgeladen wird
- Große Auswahl an Gebrauchtwagen
Nachteile
- Ein nicht aufgeladener PHEV verbraucht viel Kraftstoff
- Kompakter Innenraum der dritten Generation
- Langsame Aufladung des PHEV der dritten Generation mit Wechselstrom
Häufige Fragen
Lohnt sich der Kauf eines Outlander PHEV, wenn ich keinen Ladeplatz habe?
In den meisten Fällen nein. Ein nicht geladener PHEV fährt wie ein schwerer Benziner, daher sind die Kraftstoffkosten höher als bei einem herkömmlichen Benziner oder Diesel Outlander. Ein PHEV amortisiert sich am besten für diejenigen, die zu Hause oder bei der Arbeit laden können und häufig kurze Strecken fahren.
Wie weit kommt der Outlander PHEV rein elektrisch?
Laut Herstellerangaben der dritten Generation etwa 40–50 km, aber in der Realität, besonders im Winter und auf der Autobahn, oft weniger, und mit alternder Batterie wird die Reichweite noch kürzer. Die vierte Generation des PHEV mit größerer Batterie kommt rein elektrisch deutlich weiter.
Welche Outlander-Jahrgänge sind beim Kauf gebraucht am besten?
Für viele Käufer ist die beste Wahl ein Outlander PHEV der dritten Generation aus den Jahren 2019–2021 mit einem 2.4-Liter-Motor und einer größeren Batterie. Wenn Sie das Auto nicht laden können, lohnt es sich, einen Benziner oder Diesel Outlander aus dem Jahr 2015 oder neuer zu wählen.
Gibt es den Outlander auch als Siebensitzer?
Die Benziner und Diesel der dritten Generation können sieben Sitze haben, während die PHEV der dritten Generation nur fünf Sitze haben, aufgrund der Batterie und des elektrischen Antriebs hinten. Der Outlander PHEV der vierten Generation kann auch ein Siebensitzer sein.
Aktualisiert 2026-10-09 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























