Daihatsu Toyota Cami: ein japanischer kleiner Geländewagen, technische Herkunft und was man wissen sollte
Toyota Cami — ein kleiner Allradantrieb, der 1999 in Japan unter dem Namen „Toyota“ auf den Markt kam, tatsächlich aber ein „Daihatsu Terios“ ist. In diesem Artikel beleuchten wir seine Herkunft, Technik und was man wissen sollte, falls man auf ein solches Fahrzeug im Gebrauchtwagenmarkt stößt.
Cami kurz und bündig
Der Toyota Cami wurde in Japan ab Mai 1999 als Version der ersten Generation des „Daihatsu Terios“ mit Toyota-Emblem verkauft. Toyota erklärte, dass der Name von den Wörtern „Casual Mini“ („Alltags-Kleinwagen“) abgeleitet sei.
Es handelt sich um einen kompakten Fünf-Türer mit selbsttragender Karosserie. Die Technik stimmt im Wesentlichen mit der des „Daihatsu Terios“ überein, daher ist es bei der Suche nach Ersatzteilen oder Informationen oft wichtiger, den „Terios“-Code (J100) zu kennen als den Namen „Cami“.
Worin unterscheiden sich die Versionen
Der Cami basiert auf der ersten Generation des Terios (J100/J102/J122), die von 1997 bis etwa 2006 produziert wurde. 2000 wurde der Terios leicht überarbeitet: Die schwarzen Kunststoffstoßfänger wurden durch verchromte ersetzt, und die höherwertigen Terios-Modelle erhielten elektrisch betriebene vordere Fenster, eine Zentralverriegelung, Leichtmetallfelgen, Dachreling und einen Heckspoiler. Im Fall des Cami überprüfen Sie die genaue Ausstattung bitte nach der Fahrzeugausstattung.
Die ersten Terios hatten einen 1,3-Liter-SOHC-Motor, der nach 2000 durch einen 1,3-Liter-DOHC-Motor ersetzt wurde. Daher sollte man das Baujahr des Fahrzeugs nicht nur wegen des Aussehens, sondern auch wegen des Motors überprüfen.
Der Terios war mit Allrad- und Heckantrieb erhältlich, daher prüfen Sie beim Kauf, welchen Antrieb Ihr spezifisches Exemplar hat.
Motor und Technik
Der Motor der ersten Terios-Generation ist ein 1,3-Liter-Viertakt-Benziner. Der frühere SOHC-Motor hatte etwa 89 PS, während die nach 2000 erschienene DOHC-Variante etwa 92 PS leistete. In Japan war auch eine Turbo-Version (K3-VET) mit etwa 140 PS erhältlich, es ist jedoch unklar, ob „Cami“ diesen Motor hatte.
Die Karosserie ist einteilig, der Antrieb Heckantrieb oder Allrad. Es handelt sich um einen kleinen, leichten Wagen, der für den Stadtverkehr und leichte Landstraßen geeignet ist, aber kein richtiger Geländewagen.
Was beim Kauf der Toyota Cami zu beachten ist
Da der Cami nur in Japan verkauft wurde, stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug legal importiert wurde und die Dokumente sowie die Fahrzeughistorie vertrauenswürdig sind. Oft stammen solche Fahrzeuge von Auktionen, daher fordern Sie den Auktionsbericht und den Karosseriezustandsbericht an.
Wichtigste Punkte: Korrosion prüfen – untersuchen Sie die Schweller, den Boden, die Kotflügel und die Aufhängungsbefestigungen. Prüfen Sie die Gelenke des Allradantriebs, falls vorhanden, sowie den Motor und die Schaltvorgänge des Automatikgetriebes.
Die Beschaffung von Ersatzteilen kann schwierig sein, daher klären Sie, ob die Teile für den „Daihatsu Terios“ passen und ob sie in Litauen oder Europa erhältlich sind.
Ausstattungsvarianten
Die Bezeichnungen und die Ausstattung variieren je nach Markt und Jahr; wir listen die in Europa am häufigsten angetroffenen Versionen auf.
Ankstyvasis Cami
1999–2000Die ersten Modelle, die dem frühen Terios entsprechen.
- Gemäß Terios – 1,3-Liter-SOHC-Motor, etwa 89 PS
- Schwarze Kunststoffblende
- Einfache Ausstattung
Atnaujintas Cami
nach 2000Version, die der überarbeiteten Terios entspricht.
- Nach der Terios — 1,3 l DOHC-Motor, etwa 92 PS
- Verchromter Kühlergrill
- Oft — elektrisch betriebene Fenster und Zentralverriegelung in höheren Ausstattungsvarianten
Su pilna pavara (4WD)
1999–2006Version mit Allradantrieb.
- Bessere Traktion im Winter
- Geeignet für leichte Geländefahrten
- Aufwendigere Wartung
Su galine pavara (2WD)
1999–2006Einfachere und leichtere Version.
- Geringeres Gewicht
- Einfachere Technik
- Geringere Wartungskosten
Vergleich der Generationen
| Ankstyvasis Cami | Atnaujintas Cami | 4WD versija | |
|---|---|---|---|
| Für wen geeignet | Für den alltäglichen Stadtverkehr | Für diejenigen, die mehr Komfort mögen | Für Winter und leichte Geländefahrten |
| Motor | Nach Terios: 1,3 l SOHC, etwa 89 PS | Nach Terios: 1,3 l DOHC, etwa 92 PS | Nach Jahrgang: 1,3 l SOHC oder DOHC |
| Getriebe | Kommt auf die Version an | Kommt auf die Version an | Vollgetriebe |
| Preis auf dem Gebrauchtwagenmarkt (relativ) | € | € | €€ |
Für viele Käufer ist die überarbeitete Cami mit DOHC-Motor die beste Wahl, und wenn es auf die Traktion ankommt, dann mit Allradantrieb.
Vorteile
- Kompaktes und wendiges Fahrzeug
- Mehrere Varianten — mit Heck- und Allradantrieb
- Einfache und unkomplizierte Technik
- Technisch sehr ähnlich zum „Daihatsu Terios“, daher ist die Teilebeschaffung einfacher
Nachteile
- In Europa offiziell nicht verkauft
- Schwacher Motor nach heutigen Standards
- Korrosionsrisiko und altersbedingte Probleme
Häufige Fragen
Ist die Toyota Cami und der Daihatsu Terios dasselbe Auto?
Ja, die Cami war der „Daihatsu Terios“ mit Toyota-Emblem und wurde nur in Japan verkauft.
Wird die Toyota Cami in Europa verkauft?
Offiziell nein — sie war für den japanischen Markt bestimmt. In Europa trifft man häufiger auf den „Daihatsu Terios“.
Was bestimmt den Preis der Cami auf dem Gebrauchtwagenmarkt?
Vor allem der Zustand der Karosserie (Korrosion), die Laufleistung, der Antriebstyp und ob es sich um die überarbeitete Version handelt.
Aktualisiert 2026-10-21 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























