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Renault Espace
Renault Espace, 2015-09, vienatūris. Kuras: dyzelinas; pavarų dėžė: automatinė; variklis: 1.6 l, 118 kW; rida: 232 000 km. Galimas automobilio pristatymas apžiūrai. Automobilį gali…
Renault Espace: Generationen, Baujahre und Anzeigen.
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Renault Espace, 2015-09, vienatūris. Kuras: dyzelinas; pavarų dėžė: automatinė; variklis: 1.6 l, 118 kW; rida: 232 000 km. Galimas automobilio pristatymas apžiūrai. Automobilį gali…
Der Renault Espace zählt zu den Pionieren der europäischen Van-Klasse und wird seit 1984 gebaut. Wir blicken auf die Unterschiede zwischen der klassischen vierten Generation, der zum Crossover mutierten fünften Generation und dem Hybrid-Modell der sechsten Generation, beleuchten die beliebtesten Motoren, vergleichen die Ausstattungen und geben Tipps, worauf Sie beim Kauf eines gebrauchten Espace achten sollten.
Der Espace debütierte 1984 und war über viele Jahre hinweg das Maß aller Dinge für große Familienvans in Europa. Bis einschließlich zur vierten Generation handelte es sich um einen klassischen Van mit Einzelsitzen im Fond, wobei für die dritte und vierte Generation jeweils auch eine längere Version namens Grand Espace angeboten wurde.
Die fünfte Generation (ab 2015) präsentigte sich flacher, im Crossover-Stil und wahlweise als Fünf- oder Siebensitzer. Die sechste Generation (ab 2023) ist schließlich ein reines SUV, das ausschließlich mit Hybridantrieb vorfährt. Der Espace wird vor allem für sein geräumiges, lichtdurchflutetes Interieur und seinen Langstreckenkomfort geschätzt. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt verliert er meist schneller an Wert als deutsche Konkurrenten, was ihn bei gutem technischem Zustand zu einem attraktiven Kauf machen kann.
Generation IV (2002–2014): Ein klassischer, großraumtauglicher Van mit ebenem Ladeboden, herausnehmbaren Einzelsitzen im Fond und üppigen Glasflächen. Da er über einen langen Zeitraum und mit mehreren Facelifts gebaut wurde, ist das Angebot nach wie vor groß. Allerdings handelt es sich hierbei inzwischen um betagte Fahrzeuge, bei denen Elektrikprobleme an der Tagesordnung sind.
Generation V (2015–2023) teilt sich die Plattform mit dem Talisman. Der Wagen baut flacher und erinnert stärker an ein Crossover; im Interieur dominieren ein großer Hochkant-Bildschirm und die Multi-Sense-Fahrprogramme, während einige Exemplare zusätzlich mit der Allradlenkung 4Control ausgerüstet sind. Die dritte Sitzreihe war optional und eignet sich primär für Kinder. Die Modelle nach dem Facelift um das Jahr 2020 erhielten Matrix-LED-Scheinwerfer sowie eine neu gestaltete Mittelkonsole.
Generation VI (ab 2023) basiert auf der Technik des Austral: ein kompakteres SUV mit fünf oder sieben Sitzen und exklusiv als E-Tech-Hybrid. Das Cockpit zeigt sich mit zwei großen Displays und Google-basierter Infotainment-Software deutlich moderner, doch das Platzangebot – insbesondere in der dritten Sitzreihe – fällt knapper aus als im Vorgänger.
In der vierten Generation dominieren die Dieselmotoren 1.9, 2.0 und 2.2 dCi; zeitweise gab es zudem einen 3.0 V6 dCi. Benzinvarianten (2.0, 2.0 Turbo und 3.5 V6) sind auf dem Markt nur selten zu finden.
Für die fünfte Generation standen bis ca. 2017–2018 die Diesel 1.6 dCi (130 und 160 PS) sowie der Benziner 1.6 TCe (200 PS) im Programm, gefolgt vom 2.0 Blue dCi (ca. 160–200 PS) und dem 1.8 TCe (225 PS). Der schwächste Diesel mit 130 PS war an ein Schaltgetriebe gekoppelt, während alle übrigen Triebwerke meist mit dem EDC-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert wurden.
Der E-Tech-Hybrid der sechsten Generation kombiniert einen 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benziner mit zwei Elektromotoren. Die Systemleistung liegt bei rund 200 PS, angetrieben werden die Vorderräder. Eine externe Ladeoption gibt es nicht – die Batterie speist sich selbst während der Fahrt und beim Bremsen.
Der Espace ist ein echtes Technik-Schwergewicht, weshalb vor dem Kauf alles auf Herz und Nieren geprüft werden sollte: das Infotainment-Display (das R-Link 2 der fünften Generation steht häufig wegen Trägheit und Hängern in der Kritik), die elektrische Parkbremse, die elektrischen Sitzverstellungen sowie Parksensoren und Kameras. Ein Diagnose-Check offenbart zudem hinterlegte Fehler, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.
Das EDC-Getriebe muss die Gänge geschmeidig und ohne Ruckeln oder Verzögerungen beim Anfahren einlegen. Bei Modellen mit 4Control-System gilt es zu kontrollieren, ob Warnmeldungen bezüglich der Hinterachslenkung im Kombiinstrument aufleuchten. Die 2.0-Blue-dCi-Aggregate arbeiten mit AdBlue – vergewissern Sie sich, dass dieses System fehlerfrei arbeitet. Bei reinen Kurzstrecken-Dieseln sollten zudem Partikelfilter (DPF) und AGR-Ventil inspiziert werden.
Beim Modell der vierten Generation zählt vor allem der allgemeine Pflegezustand: Elektrikdefekte (Fensterheber, Türschlösser, Kartenlesegerät), Fahrwerk und Karosserie. Der 3.0 V6 dCi galt stets als anfällig, weshalb der Kauf hier nur bei lückenloser Wartungshistorie ratsam ist. Unabhängig vom Modell sollte die Laufleistung anhand von HU-Berichten und Serviceeinträgen verifiziert werden.
Bezeichnungen und Umfang variieren je nach Markt und Modelljahr; im Folgenden finden sich die gängigsten Ausstattungsvarianten in Europa.
Die solide Basisausstattung der fünften Generation.
Die beliebteste Wahl für mehr Komfort und Ausstattung.
Das luxuriöse Flaggschiff der fünften Generation mit exklusivem Interieur.
Die bereits umfangreich ausgestattete Basisversion der sechsten Generation.
Die sportlich angehauchte Designlinie ohne Leistungsplus.
| Zen (V) | Intens (V) | Initiale Paris (V) | Techno (VI) | |
|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe | Für Familien mit kleinerem Budget | Für die Mehrheit der Käufer | Für maximale Ansprüche an den Komfort | Für Technik-Enthusiasten |
| Interieur | Stoffsitze | Häufig: Teillederausstattung | Leder, massierende Sitze | Zwei große Bildschirme, modernes Interieur |
| Motor | Meistens dCi-Diesel | dCi oder TCe | Stärkste dCi und TCe | E-Tech Hybrid, rund 200 PS |
| Gebrauchtwagenpreis (relativ) | € | €€ | €€ | €€€ |
Für die meisten Familien die beste Wahl – der Intens der V. Generation mit Dieselmotor und lückenloser Wartungshistorie. Der Initiale Paris empfiehlt sich wegen des Komforts, die VI. Generation, wenn neue Technik und geringerer Kraftstoffverbrauch im Vordergrund stehen.
Für viele Käufer der beste Kompromiss ist die V. Generation, besonders die Facelift-Modelle ab Baujahr 2020: modern, geräumig und deutlich günstiger als die VI. Generation. Die IV. Generation lohnt sich nur wegen des niedrigen Preises und auch das nur bei gutem technischen Zustand.
Nein – sieben Sitze waren optional. Die Sitze der dritten Reihe versinken im Kofferraumboden und eignen sich eher für Kinder oder Kurzstrecken. Prüfen Sie vor dem Kauf, wie viele Sitze im Fahrzeug eingetragen sind.
Nein. Der Espace der VI. Generation verfügt über einen E-Tech-Hybridantrieb, dessen Batterie nicht extern geladen werden muss – sie lädt sich beim Fahren und Bremsen selbst auf. In der Stadt kann das Auto zeitweise rein elektrisch fahren.
Ja, vorausgesetzt das Getriebe schaltet weich und das Fahrzeug verfügt über eine lückenlose Wartungshistorie. Achten Sie bei der Probefahrt besonders auf das Anfahren und das langsame Rollen im Stop-and-go-Verkehr – Ruckeln oder Schläge deuten auf anstehende Reparaturen hin.
Aktualisiert 2026-10-09 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt
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