Daihatsu Leeza: Kei-Klasse-Hatchback und Spider, Motoren und was man wissen muss
Daihatsu Leeza — 1986–1993 in Japan produzierter Kei-Klasse-Dreitürer-Hatchback, ab 1991 auch als offener Leeza Spider. In diesem Artikel betrachten wir die Versionen, Motoren und was man in Litauen wissen sollte, wenn man einen solchen Importwagen in Betracht zieht.
Leeza kurz und knapp
Die Leeza wurde nach den japanischen Kei-Klasse-Vorschriften entwickelt: kurzer Aufbau, Frontantrieb und Motoren mit maximal 660 cm³ Hubraum. Es handelt sich um einen kleinen, leichten Dreitürer-Hatchback mit sportlichem Stil, der für die Stadt gedacht ist.
Das Modell wurde nur in Japan verkauft, daher ist es in Litauen nur als Individualimport zu finden, meistens mit Rechtslenkung.
Versionen — worin unterscheiden sie sich?
Es gab mehrere Versionen: die Basisversion R, ab Ende 1987 die Cha Cha (ausgerichtet auf weibliche Fahrer), Club Sports und die Turbo-Modelle OXY und OXY-R. Frühe Fahrzeuge wurden oft als gewerbliche Fahrzeuge registriert, um Steuervorteile zu nutzen, während das überarbeitete Modell ab 1990 nur noch als Pkw verkauft wurde.
Im November 1991 erschien der Leeza Spider — ein offener Zweitürer, der nur mit Turbo-Motor und Lederausstattung angeboten wurde.
Motoren und Getriebe
Die Motoren sind Dreizylinder: 547 cm³ (EB-Serie) und 659 cm³ (EF-Serie), sowohl atmosphärisch als auch mit Turboaufladung. Die Leistung der atmosphärischen Motoren liegt bei etwa 33–50 PS, während der Turbo OXY-R bis zu 64 PS leistet, was die Grenze der Kei-Klasse darstellt.
Die Getriebe sind 4- oder 5-Gang-Schaltgetriebe, sowie 2- oder 3-Gang-Automatikgetriebe. Der Antrieb erfolgt auf die Vorderräder.
Was beim Kauf eines gebrauchten Leeza zu beachten ist
Da der Wagen aus Japan importiert wurde, verlangen Sie bitte die Importdokumente und, wenn möglich, auch die Fahr- und Zustandsberichte. Fragen Sie vor dem Kauf, ob das Fahrzeug in Litauen zugelassen und versichert werden kann.
Überprüfen Sie die Schweller, Radkästen und den Boden auf Korrosion. Bei Turbo-Modellen prüfen Sie, ob der Motor nicht zu heiß läuft und ob kein Öl austritt. Beim Spider-Modell sollten Sie den Zustand des Daches und der Scharniere überprüfen.
Die Suche nach Ersatzteilen kann schwierig sein, daher informieren Sie sich im Vorfeld, wo diese erhältlich sind.
Ausstattungsvarianten
Die Versionsnamen sind nach dem japanischen Markt angegeben.
R
1986–1993Die Basisversion für den täglichen Stadtverkehr.
- Saugmotor
- Einfache Ausstattung
- Handschaltung oder Automatik
Cha Cha
Ab Ende 1987Eine Version, die auf weibliche Fahrer zugeschnitten ist.
- Saugmotor
- Oft mit dekorativerer Ausstattung
- Kompakter Stadtwagen
OXY / OXY-R
1986–1993Turbo-Version mit lebhafterem Antrieb.
- Turbolader-Motor
- Bis zu 64 PS (OXY-R)
- Oftmals — sportlicheres Aussehen
Spider
Seit November 1991Offene Zweitürer-Variante.
- Nur mit Turbolader-Motor
- Einzelner Innenraum
- Offenes Cabrio für den Sommer
Modellvergleich
| R | Cha Cha | OXY-R | Spider | |
|---|---|---|---|---|
| Für wen geeignet | Für den alltäglichen Stadtverkehr | Design und Ausstattung | Für ein lebendigeres Fahrgefühl | Für offenes Fahren |
| Motor | Saugmotorisch | Saugmotorisch | Turbo, bis zu 64 PS | Turbo |
| Karosserie | 3-türiges Coupé | 3-türiges Coupé | 3-türiges Coupé | Cabrio, 2-türig |
| Preis auf dem Gebrauchtwagenmarkt (relativ) | € | € | €€ | €€ |
Für die meisten Käufer reicht ein R oder Cha Cha mit Saugmotor. Der OXY-R und der Spider sind die richtige Wahl, wenn es um ein lebendigeres Fahrgefühl und Einzigartigkeit geht.
Vorteile
- Sehr klein und leicht — einfach zu parken
- Geringe Betriebskosten
- Seltenes, einzigartiges Auto
- Turbo-Versionen und Spider — ein Vergnügen zu fahren
Nachteile
- Meistens Rechtslenker und Import aus Japan
- Geringe Leistung und begrenzter Platz im Innenraum
- Die Suche nach Ersatzteilen ist schwierig
Häufige Fragen
Was ist ein „kei“-Klasse-Auto?
Das ist die japanische Klasse für kompakte Autos mit kleinen Abmessungen und einem Motor, der nicht größer als 660 cm³ ist. Für diese Klasse gelten Erleichterungen, daher werden die Modelle nach diesen Grenzen entwickelt.
Wurde die Leeza in Europa verkauft?
Nein, das Modell ist für den japanischen Markt bestimmt, daher findet man in Litauen nur vereinzelt importierte Autos.
Worin unterscheidet sich die Leeza Spider vom Heckklappenmodell?
Die Spider ist eine offene Zweitürervariante, die nur mit einem Turbomotor und einem Lederinnenraum angeboten wird. Die Heckklappenversionen haben drei Türen und eine größere Auswahl an Motoren.
Aktualisiert 2026-10-21 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























