Opel Commodore: A, B und C Generationen, Motoren und Ausstattungen
Opel Commodore — der Sechszylinder-Sedan und Coupé von Opel, produziert von 1967 bis 1982. Wir werfen einen Blick auf drei Generationen, Motoren, bekannte Ausstattungen und was beim Kauf dieses klassischen Hecktrieblers zu beachten ist.
Commodore kurz und knapp
Der Commodore war die gehobene Version der Rekord-Klasse mit einem Sechszylinder-Reihenmotor. Er wurde in drei Generationen produziert — A (1967–1971), B (1972–1977) und C (1978–1982) — und gilt als einer der herausragendsten Opel-Modelle der 1970er Jahre.
Die Karosserieauswahl hing von der Generation ab: meistens wurden 2- und 4-türige Limousinen angeboten, und in den Generationen A und B auch ein Coupé. Heute wird der Commodore meist als seltenes Klassikerauto oder Liebhaberprojekt gekauft.
Welche Generation wählen
Die A-Generation ist die älteste und am meisten gesammelt: Ihre Autos werden heute als Klassiker geschätzt, daher sind die Preise oft höher und gut erhaltene Exemplare rar.
Die B-Generation ist bei Enthusiasten am beliebtesten: Sie ist robust, bietet eine breite Auswahl an Motoren und ist am häufigsten anzutreffen. Die C-Generation basiert auf dem Rekord E, daher ist ihr Karosseriedesign moderner und alltagstauglicher, wird aber von Sammlern weniger geschätzt.
Motoren und Getriebe
In allen Generationen wurden Sechszylinder-Reihenmotoren des Typs CIH verwendet, meistens 2,5 und 2,8 l. Einige Versionen hatten Vergaser oder elektronische Einspritzung — diese sind mit dem Buchstaben „E“ gekennzeichnet und leistungsstärker.
Getriebe — manuell (4 oder 5 Gänge) oder Automatik. Der Sound des Sechszylinder-Motors und der Hinterradantrieb machen den Commodore besonders attraktiv für Liebhaber des klassischen Fahrgefühls.
Was beim Kauf eines gebrauchten Commodore zu beachten ist
Die wichtigste Frage ist die Korrosion: Überprüfen Sie die Schweller, Radkästen, den Boden, die vorderen Kotflügel und den Kofferraumboden. Eine Karosserierestaurierung ist teuer, und Ersatzteile sind schwer zu finden, daher lohnt es sich nur, ein unversehrtes Exemplar zu kaufen.
Überprüfen Sie den Zustand des Motors, die Ölverluste, das Kühlsystem und die Elektrik. Bei den „E“-Versionen sollten Sie zusätzlich prüfen, ob die Einspritzanlage funktioniert, da deren Reparatur komplizierter ist als die eines Vergasers.
Bevor Sie kaufen, stellen Sie sicher, dass das Auto ordnungsgemäße Dokumente hat, und für Ersatzteile ist es ratsam, sich mit Clubs oder Spezialisten für klassische „Opel“-Autos zu beraten.
Ausstattungsvarianten
Bezeichnungen und Ausstattung variieren je nach Markt und Jahr; wir listen die in Europa am häufigsten vorkommenden Ausstattungen auf.
Commodore (bazinė versija)
A-, B- und C-SerieDie Grundversion mit Sechszylinder-Motor und einfacher Ausstattung.
- Oft — einfachere Innenausstattung
- Meistens der kleinere 2,5-l-Motor
- Meistens Vergaser
Berlina
B- und C-SerieKomfortablere, luxuriösere Version.
- Oft — Innenausstattung der höheren Klasse
- Oftmals — mehr Komfortausstattung
- Oftmals — Automatikgetriebe
GS
A- und B-GenerationSportlichere Version mit stärkerem Motor.
- Oftmals — stärkerer Motor
- Oftmals — sportlicheres Aussehen
- Oftmals — zusätzliche Extras
GS/E
A- und B-GenerationSportversion mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung.
- Oftmals — Kraftstoffeinspritzung
- Die leistungsstärkste Variante
- Sportlicheres Aussehen
Vergleich der Ausstattungslinien
| Bazinė | Berlina | GS | GS/E | |
|---|---|---|---|---|
| Für wen geeignet | Einfach klassisches Design | Für den Komfort | Für sportlicheres Fahren | Für Enthusiasten |
| Motor | Kleinere Sechszylinder | Sechszylinder | Stärkere Sechszylinder | Sechszylinder mit Einspritzung |
| Interieur | Einfacher | Luxuriöser | Sportlicher | Sportlicher |
| Preis auf dem Gebrauchtwagenmarkt (relativ) | €€ | €€ | €€€ | €€€ |
Für die meisten Käufer ist eine gepflegte Berlina oder die Basisversion am besten geeignet. GS und GS/E sind für Sammler wertvoller, erfordern jedoch ein größeres Budget und mehr Pflege.
Vorteile
- Klassische Sechszylinder-Reihenmotorisierung mit schönem Sound
- Hinterradantrieb und komfortables Fahrverhalten
- Einfache Mechanik, leicht zu reparieren
- Immer beliebterer Sammlerwagen
Nachteile
- Rost und fehlende Karosserieteile
- Hoher Kraftstoffverbrauch
- Seltene Angebote in gutem Zustand
Häufige Fragen
Ist der Commodore eine lohnende Investition?
Gut erhaltene Fahrzeuge, besonders GS und GS/E, sind bei Sammlern gefragt, aber der Preis hängt vom Zustand und der Generation ab, und eine Karosserie-Restaurierung kann mehr kosten als das Auto selbst.
Worin unterscheidet sich der Commodore vom Rekord?
Der Commodore hat einen Sechszylinder-Motor und eine höhere Ausstattungsklasse, während der Rekord hauptsächlich Vierzylinder-Motoren und eine einfachere Innenausstattung hat.
Eignet sich der Commodore für den Alltag?
Ein gepflegtes Exemplar kann sich eignen, aber man muss die höheren Kosten, die ältere Sicherheitsausstattung und die Teilebeschaffung berücksichtigen.
Aktualisiert 2026-10-19 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























