Pontiac Firebird Trans Am: Generationen, Motoren und was beim Kauf zu beachten ist
Der Pontiac Firebird Trans Am ist die sportlichste Version des „Firebird“ und erschien 1969. Er wurde zu einem der bekanntesten amerikanischen Pony-Cars. Wir werfen einen Blick auf die Generationen, Motoren und was beim Kauf eines solchen Autos wichtig ist.
Trans Am kurz und knapp
Der „Firebird“ wurde am 23. Februar 1967 vorgestellt, fünf Monate nach dem „Chevrolet Camaro“, mit dem er sich die „F-body“-Plattform teilte. Er war dazu gedacht, mit dem „Ford Mustang“ zu konkurrieren und wurde bis 2002 produziert. Der Trans Am ist die sportlichere und auffälligere Version des „Firebird“, die 1969 erschien.
Über mehr als drei Jahrzehnte hinweg zeichnete sich der Trans Am durch leistungsstarke V8-Motoren, aerodynamische Anbauteile und einen markanten Stil aus. Dank seiner Beliebtheit im Kino und Fernsehen wurde er zu einer echten Popkultur-Ikone.
Welche Generation wählen
Die erste Generation (1967–1969) hat eine „Coke bottle“-Form, und 1969 erschien der erste Trans Am – ein seltener und bei Sammlern geschätzter Wagen. Die zweite Generation (1970½–1981) ist die populärste klassische Version. 1979 wurden rekordverdächtig viele Trans Am verkauft, und 1977 machte der Film „Smokey and the Bandit“ („Smokey und der Bandit“) den schwarzen Gold-Trans Am mit dem „Firebird“-Vogel auf der Motorhaube berühmt.
Die dritte Generation (1982–1992) hat eine niedrigere, aerodynamischere Karosserie und ein moderneres Fahrverhalten. Das Modell von 1982 wurde auch zum Auto KITT in der Serie „Knight Rider“. Die vierte Generation (1993–2002) verwendet modernere V8-Motoren und ist die neueste und am leichtesten erhältliche Trans Am für den täglichen Gebrauch.
Motoren und Getriebe
Die Trans Am der ersten Generation von 1969 wurde mit einem 6,6 l (400 Kubikzoll) „Ram Air III“ V8 (ca. 335 PS) angeboten, optional mit einem „Ram Air IV“ (ca. 345 PS). In der zweiten Generation waren die häufigsten V8-Motoren 6,6 l (400 Kubikzoll) und größere 7,5 l (455 Kubikzoll) Motoren; in späteren Jahren gab es auch den „Oldsmobile“ 6,6 l (403 Kubikzoll) Motor.
1980–1981 wurde auch der „Turbo Trans Am“ mit einem 4,9 l (301 Kubikzoll) V8 mit Turbolader angeboten. Die Getriebe variierten je nach Generation: von vier Gängen manuell und drei Gängen automatisch bis hin zu sechs Gängen manuell und vier Gängen automatisch in der vierten Generation.
Die Trans Am der vierten Generation hatte einen 5,7 l V8: In den frühen Modellen (1993–1997) den LT1, in den späteren (1998–2002) den LS1 (ca. 305 PS), und mit dem WS6-Paket etwa 320 PS.
Was beim Kauf eines gebrauchten Trans Am zu beachten ist
Eine der wichtigsten Fragen ist, ob das Auto wirklich ein Trans Am ist. Viele einfache „Firebird“-Modelle werden zu Trans Am umgebaut, daher überprüfen Sie die VIN-Nummer, die Karosserie- und Motornummern sowie, wenn möglich, die Herstellerdokumente. Für echte Trans Am von 1969 und andere seltene Modelle sind die Dokumente besonders wichtig.
Überprüfen Sie die Karosserie: Boden, Schweller, Radkästen, Rahmenlängsträger und Heckklappe. Bei Modellen der zweiten Generation mit abnehmbaren Dachplatten („T-top“) prüfen Sie die Dichtungen – oft dringt durch abgenutzte Dichtungen Wasser ins Innere. Bei Viertürern mit LT1-Motoren prüfen Sie den „Opti-Spark“-Verteiler, da dieser Wasser bekommen kann.
Die meisten Trans Am werden aus den USA importiert, daher überprüfen Sie im Voraus die Fahrzeuggeschichte, Unfalldaten und Dokumente. Das Angebot an Ersatzteilen in den USA ist groß, daher sind Teile in der Regel leicht zu finden.
Trans Am Generationen und Ausstattungen
Die Bezeichnungen und Ausstattungen unterscheiden sich je nach Jahr; wir listen die Hauptversionen der Trans Am auf.
Trans Am
1969Der erste Trans Am ist ein seltener Sammlerwagen.
- 6,6 l „Ram Air III“ V8 (ca. 335 PS)
- Hinterer Spoiler und auffällige Streifen auf der Karosserie
- Oft – weiße Karosserie mit blauen Streifen
Trans Am
1970½–1981Die beliebteste klassische Generation.
- V8-Motoren – ab 6,6 l
- Oft – „Firebird“-Vogel-Emblem auf der Motorhaube
- Oft – abnehmbare Dachplatten („T-top“)
Turbo Trans Am
1980–1981Die sparsamere Version mit Turbolader.
- 4,9 l V8 mit Turbolader
- Spezielle Motorhaube mit Wölbung
- Oft — auffälligere Lackierung
Trans Am
1982–1992Dritte Generation mit aerodynamischerem Karosserie.
- V8-Motor
- Mechanisches oder automatisches Getriebe
- Oft — abnehmbare Dachplatten
Trans Am
1993–2002Die neueste Generation.
- 5,7 l V8 (LT1, später LS1)
- Sechsgang-Schaltgetriebe oder Viergang-Automatik
- Oft — WS6-Paket mit „Ram Air“
Vergleich der Generationen
| 1969 m. Trans Am | 1970½–1981 m. | 1993–2002 m. | |
|---|---|---|---|
| Für wen geeignet | Für Sammler | Für Liebhaber des klassischen amerikanischen Stils | Für diejenigen, die täglich ein „Muscle Car“ fahren möchten |
| Motor | 6,6 l (400) V8, „Ram Air“ | 6,6 l (400), 7,5 l (455) und andere V8 | 5,7 l V8 (LT1, LS1) |
| Getriebe | Manuell oder Automatik | Viergangs-Manuell oder Automatik | Sechsgangs-Manuell oder Viergangs-Automatik |
| Seltenheit | Sehr selten | Häufig anzutreffen | Relativ leicht zu finden |
| Preis auf dem Gebrauchtwagenmarkt (relativ) | €€€ | €€–€€€ | €€ |
Für die meisten Käufer wird der Trans Am der vierten Generation am interessantesten sein – er ist am leichtesten zu finden und der modernste. Wer nach einem Klassiker sucht, sollte sich für die zweite Generation entscheiden, und der Trans Am von 1969 ist nur etwas für Sammler.
Vorteile
- Legendärer Stil und das unverwechselbare „Firebird“-Emblem
- Mächtige V8-Motoren
- Großes Angebot an Ersatzteilen in den USA
- Vier Generationen – von der Klassik bis zum moderneren Auto
Nachteile
- Hoher Kraftstoffverbrauch
- Oft trifft man auf umgebaute „Firebirds“, die als Trans Am verkauft werden
- Der alte Karosseriebau rostet, und die abnehmbaren Dachplatten können Wasser durchlassen
Häufige Fragen
Worin unterscheidet sich der Trans Am vom normalen „Firebird“?
Der Trans Am ist die sportlichste Version mit einem leistungsstärkeren Motor, aerodynamischen Anbauteilen und einer auffälligeren Ausstattung. Zum ersten Mal erschien er 1969.
Wie erkennt man einen echten Trans Am?
Überprüfen Sie die VIN-Nummer, die Fahrgestell- und Motornummern und, wenn möglich, auch die werkseitige Spezifikation. Stellen Sie immer sicher, dass es sich nicht um einen umgebauten einfachen „Firebird“ handelt.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf?
Wenn Sie auf der Suche nach einem Klassiker sind, entscheiden Sie sich für die zweite Generation (1970½–1981). Wenn Sie ein moderneres Auto bevorzugen, ist die vierte Generation (1993–2002) die beste Wahl.
Aktualisiert 2026-10-21 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























