Ferrari America: 340, 342 und 375 America — 1950er V12 Grand Tourer
Ferrari America — die frühe Ferrari-Serie der 1950er Jahre, entworfen für schnelle Reisen und wohlhabende Kunden aus den USA. In diesem Artikel werfen wir einen kurzen Blick auf die 340, 342 und 375 America, ihre Technik und was Sammler wissen sollten.
America kurz und knapp
Der Name „America“ deutet darauf hin, dass das Auto für wohlhabende Kunden, insbesondere aus den USA, konzipiert wurde. Es handelte sich um luxuriöse Grand Tourer mit großen V12-Motoren, deren Karosserien von verschiedenen italienischen Firmen entworfen und gebaut wurden.
Die Serie wurde in sehr kleinen Stückzahlen produziert, daher sind diese Autos heute extrem selten. Jedes Exemplar ist fast ein Unikat.
Drei Modelle — worin unterscheiden sie sich?
Die 340 America (1950–1952) war das erste Modell mit der größeren V12-Lampredi-Motorenfamilie, geeignet für Straße und Rennstrecke.
Die 342 America (1952–1953) war eine komfortablere, reisetauglichere Variante mit einem sanfteren Charakter. Die 375 America (1953–1954) erhielt einen noch größeren Motor und wurde zum leistungsstärksten Vertreter dieser Familie.
Motoren und Getriebe
In allen Modellen wurde der von Lampredi entworfene V12-Motor verwendet: etwa 4,1 Liter in den Modellen 340 und 342, und etwa 4,5 Liter im 375. Die Leistung variierte je nach Modell und Version.
Das Getriebe ist mechanisch. Die Autos haben Heckantrieb und eine klassische Konstruktion, daher erfordert das Fahren Erfahrung.
Worauf sollte man vor dem Kauf achten?
Jeder America ist ein historisch dokumentierter Automobil. Vor dem Kauf ist es unbedingt notwendig, die Herkunft, Fahrgestell- und Motornummern sowie die historischen Dokumente zu überprüfen. Ein Ferrari Classiche Zertifikat hilft erheblich.
Viele Automobile haben unterschiedliche Karosserien – Pinin Farina, Vignale, Ghia oder andere Ateliers. Die Karosserie kann ein wertbestimmender Faktor sein, daher ist es wichtig, sie zu überprüfen.
Der Handel mit solchen Automobilen erfolgt über spezialisierte Händler und Auktionen, und Restaurierung sowie Reparaturen erfordern sehr spezifisches Wissen.
Ausstattungsvarianten
Bezeichnungen und Ausstattung variieren je nach Markt und Jahr; wir nennen die in Europa am häufigsten angetroffenen Versionen.
340 America
1950–1952Der erste America, ausgerichtet auf Sportlichkeit.
- Ca. 4,1 l V12
- Mechanisches Getriebe
- Karosserien aus verschiedenen Ateliers
342 America
1952–1953Komfortablerer Reisevariant.
- Ca. 4,1 l V12
- Mechanisches Getriebe
- Komfort und Luxus
375 America
1953–1954Der leistungsstärkste der drei.
- Über 4,5 l V12
- Mehr Leistung
- Sehr selten
Modellvergleich
| 340 America | 342 America | 375 America | |
|---|---|---|---|
| Für wen geeignet | Für Sport und Sammler | Komfortabler Grand Tourer | Für die stärksten Amerikaner |
| Motor (ca.) | 4,1 l V12 | 4,1 l V12 | 4,5 l V12 |
| Preis auf dem Gebrauchtmarkt (relativ) | €€€ | €€€ | €€€ |
Alle drei Modelle sind sehr selten. Wichtig beim Kauf ist eine dokumentierte Herkunft, Originalität und eine Prüfung durch einen vertrauenswürdigen Experten.
Vorteile
- Sehr selten und historischer Wert
- Besondere italienische Karosserien
- V12-Motor mit markantem Charakter
- Ein klares Erbe der Ferrari-Geschichte
Nachteile
- Sehr teurer Kauf und Unterhalt
- Sehr begrenztes Angebot
- Die Überprüfung der Authentizität ist schwierig
Häufige Fragen
Warum heißt dieses Modell America?
Der Name zeigt, dass die Autos für wohlhabende Kunden, insbesondere aus den USA, geschaffen wurden.
Welche Motoren haben die America?
340 und 342 hatten etwa 4,1 Liter V12, und die 375 etwa 4,5 Liter V12.
Kann man ein solches Auto auf der Straße nutzen?
Ja, aber als Sammlerstück und besonders vorsichtig. Sie sind nicht für den modernen Straßenverkehr geeignet.
Aktualisiert 2026-10-21 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























