Ferrari Sigma: 1969er Formel-1-Sicherheitskonzept
Ferrari Sigma, auch bekannt als „Pininfarina Sigma Grand Prix“, ist ein 1969er Formel-1-Showcar. Es wurde nicht für Rennen entwickelt, sondern um zu demonstrieren, wie die Sicherheit der Fahrer verbessert werden könnte.
Sigma kurz und knapp
Ferrari Sigma ist ein 1969er Formel-1-Showcar von „Pininfarina“. Es war nie dafür gedacht, an Formel-1-Rennen teilzunehmen.
Seine Aufgabe war es, neue Sicherheitslösungen und die Idee eines Rennwagens der Zukunft zu präsentieren.
Geschichte und Entwicklung
Die Sigma wurde am 13. März 1969 in Genf vorgestellt. Die Hauptidee entstand aufgrund der hohen Anzahl von Todesfällen bei Formel-1-Piloten und den niedrigen Sicherheitsstandards dieser Zeit.
Das Auto wurde gemeinsam von „Pininfarina“ und dem Magazin „Revue Automobile“ unter der Leitung von Enzo Ferrari entwickelt. Der Name „Sigma“ wurde gewählt, weil „Pininfarina“ bereits einige Jahre zuvor einen experimentellen Sicherheitswagen PF Sigma (1963) gebaut hatte. Der Designer war Paolo Martin.
Technik und Errungenschaften
Das Auto basierte auf dem Ferrari 312, wog etwa 590 kg und hatte einen 3,0-l-V12-Motor mit einer Leistung von 436 PS.
In der Sigma wurden viele Innovationen getestet: eine Überlebenskapsel für den Fahrer, mehrschichtige Tankbehälter, ein Brandschutzsystem, Kunststofftanks, ein Sicherheitsgurtsystem und seitliche Module hinter den Hinterrädern, die die Räder vor Kollisionen schützen sollten.
Wo kann man ihn sehen und ist er käuflich zu erwerben
Das Originalauto gehört „Pininfarina“, und das im Bild gezeigte Exemplar ist im Ferrari-Museum ausgestellt.
Er ist nicht zum Verkaufen gedacht: Es handelt sich um ein Museumsstück, kein Straßen- oder Rennwagen.
Modellvarianten und Entwicklung
Die Sigma war ein Einzelstück und wurde nur als Showcar präsentiert, daher gibt es keine Modellvarianten.
Sigma Grand Prix
1969Die einzige Showcar-Version von 1969.
- 3,0 l V12, etwa 436 PS
- Etwa 590 kg Leergewicht
- Neue Sicherheitsysteme
Die Sigma und ihr Chassis
| Ferrari Sigma | Ferrari 312 (pagrindas) | |
|---|---|---|
| Typ | Showcar | Formel-1-Wagen |
| Motor | 3,0 l V12 | 3,0 l V12 |
| Hauptziel | Demonstration von Sicherheitslösungen | Teilnahme an Rennen |
Sigma hat sich die technische Basis des Ferrari 312 ausgeliehen, aber das Ziel war ein anderes – zu zeigen, wie ein sichererer Rennwagen aussehen könnte.
Vorteile
- Frühes Beispiel einer Sicherheitskonzeption
- Autor – Paolo Martin
- Viele Neuerungen, die später zur Norm wurden
- Ein besonderes, selten zu sehendes Exponat
Nachteile
- Hat nie an Rennen teilgenommen
- Einziges Exemplar
- Nicht zum Verkauf
Häufige Fragen
Hat der Ferrari Sigma an Rennen teilgenommen?
Nein, das war ein Showcar, nie für Formel-1-Rennen gedacht.
Warum heißt er Sigma?
Der Name stammt vom experimentellen Sicherheitsfahrzeug PF Sigma von Pininfarina aus dem Jahr 1963.
Wo kann man ihn sehen?
Das Original stammt von „Pininfarina“, und dieses Exemplar ist im Ferrari-Museum ausgestellt.
Aktualisiert 2026-10-21 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























