Ferrari 212 Export: 1951–1952 m. V12 Renn- und Straßen-Ferrari
Ferrari 212 Export — 1951–1952 m. wurden nur 27 Autos dieser Serie mit einem 2,6 l V12-Motor produziert. Die meisten davon waren für Rennen gedacht, und zwei besondere Cabriolets wurden als Straßenautos ausgeliefert. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Karosserien, den Motor und was man wissen sollte, wenn man ein solches klassisches Auto kaufen möchte.
212 Export kurz und bündig
Der 212 Export war ein Rennmodell, das zusammen mit dem Straßenmodell 212 Inter produziert wurde. Es wurden 27 Autos gebaut, deren Karosserien von verschiedenen italienischen Meistern entworfen wurden, sodass jedes Exemplar einzigartig ist.
1951 beim Tour de France belegten drei Export-Modelle die Plätze 1–2–3 — Pierre Boncompagni und Alfred Barraquet gewannen mit dem Touring „Barchetta“.
Die Karosserien
Carrozzeria Touring baute acht „Barchetta“ und vier Berlina-Karosserien. Vignale entwarf zehn Rennkarosserien: drei Spider und sieben Berlina. Einige Exemplare wurden auch von anderen Meistern wie Motto und Fontana gebaut.
Vignale baute auch zwei Cabriolets, die ausschließlich für den Straßenverkehr gedacht waren — eines gehörte dem Grafen Sanseverino, das andere dem portugiesischen Botschafter in Frankreich.
Motor und Technik
Der Motor ist ein 2,6 l (2563 cm³) V12 von Colombo, dessen Leistung 150 oder 165 PS beträgt, je nach Vergaserausstattung.
Das ist Technik aus der frühen Ära von Ferrari, also sollte man sich nicht allzu viel Komfort und Sicherheit erwarten — das ist vor allem ein Auto für Sammler und historische Rallyes.
Was beim Kauf eines Ferrari 212 Export zu beachten ist
Wegen der sehr geringen Stückzahl ist vor allem die Herkunft, die Fahrgestell- und Motornummern, die Rennhistorie und der Karosseriebauer entscheidend. Fordern Sie alle Dokumente und eine Expertenbestätigung an.
Überprüfen Sie, ob Karosserie, Motor und Fahrgestell zueinander passen, denn Ferrari-Autos aus den 1950er Jahren wurden häufig umgebaut oder überarbeitet.
Bevor Sie kaufen, konsultieren Sie einen Spezialisten für klassische Ferraris.
Ausstattungsvarianten
Karosserien wurden separat gefertigt, daher sind nur allgemeine Typen angegeben.
Touring Barchetta
1951–1952Offene Rennkarosserie.
- Acht gebaute Fahrzeuge
- Rennsport-Herkunft
- Tour-de-France-Siegerauto
Touring Berlinetta
1951–1952Geschlossene Sportkarosserie.
- Vier gebaute Fahrzeuge
- Rennsport-Zweck
- Sehr selten
Vignale spider / berlinetta
1951–1952Vignale-Rennkarosserien.
- Drei Spider und sieben Berlinetta
- Rennsport-Zweck
- Verschiedene Exemplare
Vignale kabrioletas
1951–1952Zwei für den Straßenverkehr zugelassene Cabrios.
- Für den Straßenverkehr zugelassen
- Oft — eine luxuriösere Ausstattung
- Sehr selten
Vergleich der Karosserien
| Barchetta | Berlinetta | Vignale kabrioletas | |
|---|---|---|---|
| Für wen geeignet | Gezeigt und für historische Rennen | Für die Sammlung | Für die Sammlung und Reisen |
| Motor | 2,6 l V12, 150–165 PS | 2,6 l V12, 150–165 PS | 2,6 l V12, 150–165 PS |
| Preis auf dem Gebrauchtmarkt (relativ) | €€€ | €€€ | €€€ |
Jeder Ferrari 212 Export ist einzigartig. Wichtig ist die Herkunft, die Rennhistorie und die Dokumente, nicht die Ausstattung.
Vorteile
- Ein sehr seltener und wertvoller Wagen
- Sieg bei der Tour de France
- Der Colombo V12-Motor
- Handwerkskunst italienischer Karosseriebauer
Nachteile
- Einzigartiger Preis
- Fehlender Komfort der Neuzeit
- Schwierig zu finden und zu pflegen
Häufige Fragen
Wie viele Ferrari 212 Export wurden gebaut?
27 Fahrzeuge von 1951 bis 1952
Worin unterscheidet sich der Export vom 212 Inter?
Der Export war ein Rennwagen, der 212 Inter hingegen die Straßenversion, beide wurden gleichzeitig gebaut.
Welchen Motor hat der 212 Export?
2,6 l Colombo V12, 150 oder 165 PS.
Aktualisiert 2026-10-21 · Ausstattungslinien und Ausstattung unterscheiden sich je nach Markt und Baujahr — prüfen Sie die Ausstattung des konkreten Fahrzeugs. · Automatisch übersetzt





























